Bei der diesjährigen Ruderregatta in Schierstein nahmen insgesamt 11
Jugendliche und 3 Männer von unserem Ruderverein teil, wobei wir fünf mal den
ersten Platz errudern konnten.

Das besondere bei dieser Regatta ist gewesen,
dass wir nicht wie üblich nur Jungs waren, sondern auch drei Mädels dabei hatten,
welche dieses Jahr angefangen haben zu Rudern, was wirklich bemerkenswert ist.
Beispielsweise saß Marie Schneider am Sonntag erst das vierte mal im Einer und
konnte trotzdem ein starkes Rennen fahren. Außerdem wurde das erste mal seid
langer Zeit wieder ein Mixed-Vierer mit Schlagmann Leonardo Quirin, Annika
Mintert, Johannes Wagner, Bugfrau Emma Reinartz und Steuermann Joshua
Rogler gefahren. Auch hier ein großes Lob an die beiden Mädels, da sie erst das
zweite Mal in einem Rennboot saßen und ebenfalls sehr gut gefahren sind.

Die Ruderregatta brachte auch aufregende Momente, denn das Rennen von Jakob
Friehmelt und Marek Barth hätte abgemeldet werden müssen, wenn wir nicht noch
Jakob Wagner und Elias Loh, ein Ruderer aus Bingen nachgemeldet hätten, wobei
der nachgemeldete Zweier knapp gewann.

Zusätzlich hatten wir ein Problem mit dem Boot Rosenstadt, das extra dank Klaus
Schwarz für die Regatta wieder fahrtüchtig gemacht wurde, da beim aufriggern in
Schierstein eine Schraube kaputt gegangen ist und deswegen unfahrbar war.
Aufgrund dessen durften Leo Wenzel und Joshua Rogler das Boot Klaus Schwarz
fahren und nutzten diese Chance, indem sie gewannen.

Eine weitere Glanzleistung vollbrachte Jakob Wagner, der zwei Rennen in zehn
Minuten gefahren ist, trotz der schlechten Bedingung gewann er mit Christoph
Nies das Rennen am Samstag und verlor beide Rennen am Sonntag knapp.
Obwohl Sebastian Schneider am Sonntag den Rheinblitz (ein Boot, welches den
meisten Regattabooten unterlegen ist) fuhr, konnte er die beste Zeit von acht
anderen Ruderern erfahren.

Des Weiteren spielte das Wetter mit, sodass wir alle ein schönes Regattawochenende
erleben konnten. Außerdem können wir stolz auf uns sein, dass unsere
Leistungsgruppe immer weiter wächst und vielfältiger wird.

 

Bericht: Marek Barth