Wanderfahrt Erfelden – Eltville: 45 km, Teamgeist und eine kleine technische Herausforderung
Am 3. April (Karfreitag) war es soweit:
Für uns – die Anfängerinnen aus 2025 – stand unsere erste große Wanderfahrt an. Gemeinsam mit insgesamt 22 gut gelaunten Ruderinnen und Ruderern ging es von Erfelden nach Eltville – rund 45 Kilometer auf dem Rhein, mit allem, was dazugehört.
Schon zu Beginn wurde klar: Diese Fahrt wird nicht nur sportlich anspruchsvoll, sondern auch abwechslungsreich. In einem der Boote entschied sich der Rollsitz kurzerhand, seine Funktion einzustellen. Doch echte Wanderfahrerinnen und -fahrer lassen sich davon nicht aus der Ruhe bringen – improvisiert wurde kurzerhand, der Schlagaufbau mit wechselnder Besetzung trainiert und so wurde die Situation mit Humor und Teamgeist gemeistert.
Nach etwa 12 Kilometern erreichten wir den ersten Höhepunkt: eine ausgedehnte Frühstückspause am Kieselstrand. Was dort aufgetischt wurde, hatte eher Buffet- als Pausencharakter – von Eierlikör im Schokohütchen über Muffins bis hin zu zahlreichen weiteren Leckereien war alles dabei. Entsprechend gut war die Stimmung – gestärkt ging es zurück aufs Wasser.
Auch organisatorisch lief alles rund: Die geplante Pause in Mainz-Kastel wurde routiniert umgesetzt und bot eine willkommene Gelegenheit zum Durchatmen, bevor es auf die letzten Kilometer ging.
Gegen 15:30 Uhr erreichten wir schließlich Eltville. Nach dem Versorgen der Boote ließen wir den Tag in geselliger Runde ausklingen – mit vielen Gesprächen, Lachen und dem guten Gefühl, gemeinsam etwas geschafft zu haben.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diese Wanderfahrt ermöglicht haben: den Fahrerinnen und Fahrern, den Organisatorinnen und Organisatoren sowie allen helfenden Händen beim Tragen, Vorbereiten und Aufräumen.
Für uns als ehemalige Anfängerinnen war diese Tour ein besonderes Erlebnis – sportlich herausfordernd, gemeinschaftlich verbindend und einfach rundum gelungen.
Wir freuen uns schon auf die nächste Wanderfahrt – dann vielleicht wieder mit vollständig funktionierenden Rollsitzen, aber auf jeden Fall mit genauso viel guter Laune.
Text: Caroline Fuchs
Bilder: RVE

